Nachdem wir, dank
der Hilfe des Botanischen Gartens von Chicago, bereits zwei Tage vor
unserem Abflug die Samen für die Reise nach Deutschland aufgereingt
hatten, konnten wir die letzten Tage unserer Sammelreise in Chicago
verbringen. Diese wollten wir nun nutzen, um Chicago, bis zu unserem
Rückflug am Sonntagabend, ein wenig zu entdecken.
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Im Cloud Gate am AT&T-Platz im Millenium Park spiegeln sich die Hochhäuser von Chicago - ein gelungenes Kunstwerk des Künstlers Anish Kapoor. |
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Im Lurie Garden konnten wir einige Pflanzen beobachten, die wir schon während unserer Reise entdeckten. |
So starteten wir
eine Entdeckungstour in die Großstadt, die wir zwar schon zwei Mal
flüchtig gesehen hatten, aber nie richtig erkunden konnten. Chicago
mit seinen fast drei Millionen Einwohnern ist die größte Stadt, die
wir auf unserer Tour in den USA besuchten. Nach den vielen ländlichen
Gebieten war die pulsierende Großstadt ein neuer Kontrast. Es gab
einiges zu entdecken. Wir schlenderten durch den Lurie Garden und
bestaunten mit vielen anderen Besuchern das geheime Wahrzeichen von
Chicago: das Cloud Gate. Diese Skulptur ähnelt einem
überdimensionalen Blutkörperchen aus Quecksilber und zieht durch
ihre hochglänzende und verzerrende Oberfläche die Blicke von vielen
Touristen auf sich. Auch wir bewunderten in dieser Skulptur von Anish
Kapoor die Hochhäuserschluchten am Lurie Garden.
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Dieses Hochhaus erinnerte uns ein wenig an die Gehry-Bauten im Medienhafen in Düsseldorf. |
Die Skyline von
Chicago ist sicherlich eine der weiteren Attraktionen der Stadt.
Überall begegneten wir besonderer Architektur. Die Hochhäuser
stammen dabei nicht nur aus neueren Bauvorhaben. Man kann vor Ort die
einzelnen Epochen ihrer Architektur verfolgen. Einen sagenhaften
Überblick vom Zentrum der Stadt und deren Rändern bekommt man vom
John Hancock Center, mit 344 Metern Höhe ist es das dritthöchsten
Gebäude der Stadt. Wir besuchten dessen Aussichtsplattform passend
zum Sonnenuntergang.
Wir beendeten den
Tag mit einer typischen Chicago Style Pizza, kulinarisch eindeutig
nicht unser Fall. Für unseren Geschmack ist auf ihr einfach zu viel
Käse. Auf dem Rückweg ins Hotel beobachteten wir noch eine ziemlich
neue Touristenattraktion. Wir sahen zahlreiche junge Leute, welche
mit ausgestrecktem Mittelfinger vor dem großen Schriftzug des Trump
Towers posierten und sich dabei fotografieren ließen. Ein
ungewöhnlicher Schnappschuss für zu Hause und zugleich ein
hoffentlich gutes Omen für den nahenden November.
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Ein Fahrrad-Verleih am Millenium Park - In Chicago wird viel Fahrrad gefahren. |
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In dieser Straße, inmitten der Hochhäuserschluchten können sich wohl nur gut situierte Amerikaner Wohnungen leisten. |
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Am Platz vor der "First United Methodist Church" entdeckten wir diesen Treffpunkt für Tauben, welche die Wärme der Flamme genossen. |
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Den John Hancock Tower kann man durch die schwarze Fassade schon von weitem erkennen. |
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Ein Panoramablick auf Chicago während des Sonnenuntergangs - eine gigantische Aussicht aus dem 94. Stockwerk des John Hancock Towers. |
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Der Lake Michigan gehört mit 58016 km² zu den fünf größten Seen Amerikas. |
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Ist diese rüde Geste ein gutes Omen für die Wahl am 8. November? |
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